Herr Kollege Rucola

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 48/04 vom 24.11.2004

NEUES LOKAL Wein & Co hat noch eine Filiale aufgemacht. Wieder eine mit einer Bar und einem kleinen Essbereich, diesmal gegenüber der Uni.

Es sei die achte Filiale in Wien, sagt Wein-&-Co-Chef Heinz Kammerer, "und mit Sicherheit die letzte". Wein & Co hat den Weinhandel ohne Zweifel revolutioniert, hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Weine der Neuen Welt zu der Popularität gelangten, die sie heute haben, sorgte für den radikalen Abbau von Schwellenangst beim Weineinkauf, befeuerte den heimischen Weinboom ganz maßgeblich, sorgte in gewisser Hinsicht für eine Demokratisierung des Themas Wein.

Was Wein & Co allerdings nicht schaffte, war, die Wiener zu verändern. Und zwar in der Hinsicht, dass man zu einem schönen Glas Wein schon auch gerne ein bisschen was zu essen hätte. Von der Tatsache, dass in seiner ersten Wein & Co Bar am Naschmarkt die Bar bald mehr Umsatz machte als das Geschäft, war er noch einigermaßen überrascht, beim nächsten Geschäft in der Jasomirgottstraße


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