Schief wie Pisa

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 49/04 vom 01.12.2004

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT Schon wieder läuft etwas schief. Diesmal, einer unveröffentlichten Studie wegen, die Bildungsdebatte.

Nun ist es also auch mit uns geschehen. Die Pisa-Studie der OECD für 2003 liegt vor. Natürlich liegt sie noch nicht vor, aber man weiß schon, was drinsteht. Wir - das heißt Österreich - haben unseren guten Platz nicht verteidigen können und sind abgerutscht. Wir lagen weit vor Deutschland, sind zwar nun noch nicht hinter dieses zurückgefallen, haben aber doch einige Plätze verloren, während die Deutschen bereits ein bisschen aufgeholt haben und uns schon im Nacken sitzen. Wir spüren bereits ihren Atem, gleich haben sie uns - jaulll! Ein reziprokes Cordoba bahnt sich an, ein bildungspolitisches Tor in der Nachspielzeit. Hilfe!!

So klingt eine Bildungsdebatte in Österreich, und allein an der Qualität einer solchen Debatte lassen sich die Defizite besser ablesen als an hunderttausend Studien. Wenn man lesen kann. Der funktionale Analphabetismus unserer


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