WIENZEUG

Politik | aus FALTER 49/04 vom 01.12.2004

Vortragsreihe "Recht nicht Rache" - so lautete der Grundsatz von Simon Wiesenthal, der viele ehemalige hohe Nationalsozialisten im In- und Ausland aufspürte, damit ihnen doch noch der Prozess gemacht wurde. Das Jüdische Institut für Erwachsenenbildung lädt nun im Dezember zu einer dreiteiligen Vortragsreihe mit demselben Titel. Die Historikerin Christine Oertel referiert dabei über die Arbeit von Wiesenthal, ihre Kollegin Claudia Kuretsidis-Haider gibt einen Überblick über die juristische Ahndung von NS-Verbrechen in Österreich und Florian Freund, Dozent an der Uni Wien, beleuchtet die amerikanischen Militärgerichtsprozesse in Dachau, bei denen sich die KZ-Täter verantworten mussten.

Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung; 2., Praterstern 1. 2., 9. und 16. Dezember, 19 Uhr, Der Eintritt kostet 6 Euro, Anmeldungen unter office@jud-institut-wien.at.

Regenbogenfamilien Im Sommer wurde nach der Homo-Ehe auch die Adoption von (Stief-)Kindern durch gleichgeschlechtliche Partner diskutiert.

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