Ein genialer Emmentaler

kultur | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 49/04 vom 01.12.2004

FILM Dem großen Komödienregisseur Ernst Lubitsch widmet das Filmmuseum eine umfassende Retrospektive. Der "Falter" würdigt den Mann, dessen Filme den magischen "Lubitsch-Touch" hatten, mit einem fast lückenlosen Alphabet. 

Ernst Lubitsch (1892-1947) war unter den vielen europäischen Hollywood-Emigranten einer der produktivsten. Obwohl seine ersten sieben Filme verschollen sind, bereicherte er die Filmgeschichte um sieben offizielle und mindestens drei inoffizielle Meisterwerke - alle gekennzeichnet von jenem schwer dingfest zu machenden, aber unverkennbaren "Lubitsch-Touch", den nicht nur Billy Wilder bewunderte.

Achtung Filmkomödien verdienen nicht weniger Respekt als Tragödien von Shakespeare. Greenberg (Felix Bressart) träumt als kleine Charge in "To Be or Not to Be" von seinem Durchbruch als Shylock - bis es so weit ist, hält er's mit Lubitsch: "Einen Lacher soll man nie verachten!"

Berlin Ernst Lubitsch, anno 1892 als Sohn einer Modezeichnerin und eines Textilhändlers geboren,


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