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Stadtleben | aus FALTER 49/04 vom 01.12.2004

Topinambur alias "Jerusalem-Artischocke" war die längste Zeit primär als Schweinefutter in Gebrauch, wofür sich die Knolle auch ganz gut eignet, da sie dort, wo sie einmal wächst, kaum mehr wegzubekommen ist und so von den Schweinderln nach eigenem Gutdünken ausgegraben werden kann. Topinambur hat aber weit mehr drauf: Erstens schmeckt sie toll, leicht süßlich, nussig, fein, zweitens ist sie irrsinnig gesund, da stark Insulinhältig, sehr geringe Insulinantwort und so. Allerdings verträgt dieses Inulin nicht jeder, Ballonitis im achten Grad ist durchaus wahrscheinlich. Hat man dieses Problem nicht, ist Topinambur ideal für Seafood-Gröstel, als frech gewürztes Püree oder überhaupt als Cremesuppe, die mit Schwarzbrot-Croutons oder gebratenen Blunzenscheiben oder beidem ziemlich toll sein kann.

Topinambur, überall am Markt.


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