"Wir sind alle totgelaufen"

Medien | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 50/04 vom 09.12.2004

FERNSEHEN Die legendäre "Nette Leit Show" ging vor zehn Jahren erstmals über die Bühne. Zum Jubiläum sprechen Talkmaster Hermes Phettberg und Regisseur Kurt Palm über Glanz und Elend einer Kultsendung. ,

Wien, im Winter 1994. Jeden Samstagabend pilgern mehr als tausend Menschen ins Gebäude des Globus-Verlags am Höchstädtplatz im 20. Bezirk, um Hermes Phettberg talken zu sehen. Die von Kurt Palms Theatergruppe "Sparverein Die Unzertrennlichen" veranstaltete "Nette Leit Show" war die etwas andere Talkshow: Den prominenten Gästen wurde Frucade oder Eierlikör serviert, sie mussten zum Dosenschießen antreten und sich den unkonventionellen Fragen von Talkmaster Phettberg stellen. Einige der Gespräche - etwa die mit Lebensmittelkontrolleur Alfred Psota und Opernführer Marcel Prawy - haben Fernsehgeschichte geschrieben.

  Nach dem Erfolg der ersten Staffel im November und Dezember 1994 beschloss der ORF, die "Nette Leit Show" auszustrahlen; neunzehn Folgen gingen (im Rahmen der "Kunststücke")


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