PRESSESCHAU

Medien | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 50/04 vom 09.12.2004

Der Druck ist in Ordnung, das Papier einwandfrei. Nur beim Journalismus, da hapert's. Das Coverfoto der aktuellen Ausgabe von Vorwärts, der Mitgliederzeitung der Gewerkschaft Druck, Journalismus, Papier, zeigt fünf Herren - Ganzkörper, im Hintergrund der Mönchsberg -, die gequält in die Kamera schauen. Und da der Einstiegssatz dazu dient, die Leser in die Geschichte reinzuziehen, beginnt die Titelstory so: "Die erste Station des einwöchigen Salzburgaufenthaltes von Zentralsekretär Gerhard Hennerbichler, der von DJP-Redakteur Josef Keller und dem Landessekretär Jürgen Handlbauer begleitet wurde, galt dem ORF-Landesstudio Salzburg." Das ist aber noch nicht einmal der fadeste Einstieg dieser Nummer. "Beim PPV-Seminar in Fürstenfeld", fängt ein anderer Artikel an, "einigten sich die TeilnehmerInnen darauf, dass allfällige Veränderungen in der Arbeitszeitgestaltung und damit verbunden mögliche Einkommensverluste nur in Kompensation derselben möglich sind." Dagegen ist die GÖD - der öffentliche Dienst aktuell, die Zeitung der Beamtengewerkschaft, ein fetziges Magazin.


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