Schön und gut

Kultur | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 50/04 vom 09.12.2004

KUNST Die Mäzenin Francesca Habsburg führt ein Leben zwischen Klatschspalten und Feuilleton. Von der Denkmalpflege wechselte sie zur zeitgenössischen Kunst und schafft es auch damit in die Schlagzeilen. Im Kunstbetrieb ist sie nicht die einzige Adelige mit höheren Ambitionen. 

Man muss schon sehr geschmackssicher sein, um den Reiz der finsteren Wohnküche der 46-jährigen Francesca Habsburg in der Wiener Innenstadt zu begreifen. Es ist nämlich schwer nachvollziehbar, wie man den Fußboden eines barocken Innenstadtpalais, in dem sich auch die neuen Ausstellungsräume der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (T-B A21) befinden, mit dunklen Fliesen aus den Siebzigerjahren abdecken kann. Zum Verständnis des Stilbruchs sind einige Zusatzinformationen nötig: zum Beispiel, dass die Bestuhlung vom modernen dänischen Designer Verner Panton stammt und die Fliesen vom trendigen kubanoamerikanischen Retrokünstler Jorge Pardo; vor allem aber, dass die Hausherrin, die derzeit als Sammlerin,


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