SPIELPLAN

Kultur | G. STÖGER / W. KRALICEK | aus FALTER 50/04 vom 09.12.2004

HipHop im Theater, geht das? Die unter der Regie von Michaela Hurdes-Galli als Wanderzirkus durch diverse Wiener Spielstätten angelegte und demnächst im Flex (am 12.12.) gastierende Produktion "Rap Attack - A HipHop Story" antwortet darauf mit einem entschiedenen "Jein!". Das zweistündige, von jungen Vertretern der Wiener HipHop-Szene geprägte und getragene Stück verknüpft szenisch dargestellte Erzählstränge mit Livedarbietungen (Rap, DJing, Breakdance) und dem Versuch, Außenstehende in die Welt des HipHop einzuführen ("Jetzt sag mal, was ist denn das, Graffiti?"). Die Inhalte bleiben aber reichlich verworren, die Verknüpfung der unterschiedlichen Elemente wirkt holprig: eine Nummernrevue mit pädagogischem Anspruch. Gut sind die "echten" HipHop-Elemente: Der schnauzbärtige Vorstadtprolo Dauawelle von der Gruppe perVers hat als Rapper die Lacher auf seiner Seite; die Breakdanceeinlagen sind streckenweise atemberaubend. Allerdings müsste man dafür nicht ins Theater gehen, der


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