Musik ist Musik

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 50/04 vom 09.12.2004

MUSIK Der junge Wiener Bariton Georg Nigl singt sich in seinem neuen Konzertzyklus "Lied eins bis fünf" durch vierhundert Jahre Musikgeschichte - von John Dowland und Henry Purcell bis Olga Neuwirth und György Ligeti. 

Wowowowowo", fragt Georg Nigl, "sollen wir uns bloß treffen?" Seit das Café Salzgries in der Marc-Aurel-Straße vergangenen Sommer zusperrte, ist der Baritonsänger, wie viele andere in diesem ruhigsten Grätzel der Innenstadt auch, seines Wohnzimmers beraubt. Zwar hat er gemeinsam mit dem DJ Patrick Pulsinger, der Filmemacherin Barbara Albert und anderen befreundeten Szenegrößen die Homepage www.rettet-das-salzgries.at ins Leben gerufen, blieb damit aber erfolglos. Während also das Salzgries gerade seines anachronistischen Charmes beraubt und zu einem französischen Edelschuppen umgebaut wird, findet sich im nahe gelegenen Café Tuchlauben ein immerhin würdiger Ersatzort fürs Gespräch.

  Anlass dafür ist Nigls erster eigener Konzertzyklus unter dem unprätentiösen


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