"Einbetoniert"

Kultur | THOMAS PRLIC | aus FALTER 50/04 vom 09.12.2004

ARCHITEKTUR Unruhe unter jungen Architekten: Eine geplante Änderung im Ziviltechnikergesetz lässt massive Hürden beim Berufseinstieg befürchten. 

Wenn Architekten demonstrieren, kann es richtig schick zugehen. Man richtet sich zum Beispiel im Semper-Depot eine "Protestlounge" ein, ein DJ legt dazu passende Downtemponummern auf, und als Sitzgelegenheiten gibt's originalverpackte Mineralwolleballen. Architekten können aber auch richtig aktionistisch werden. Vor der Infoveranstaltung im Semper-Depot hatte die IG Architektur, ein Zusammenschluss großteils junger Architekturbüros, nämlich einen ordentlichen Wirbel vor der Architektenkammer entfacht. Die Baukünstler rückten mit Trillerpfeifen, orangefarbenen Spruchschildern und Bauhelmen an und zersägten eine vor dem Eingang zu ihrer Standesvertretung aufgebaute symbolische Sperre.

  Die protestierenden Architekten befürchten, dass durch eine bevorstehende Novelle des Ziviltechnikergesetzes der Berufseinstieg für den Nachwuchs


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