Isst da jemand?

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 50/04 vom 09.12.2004

SPENDEN Misteln fürs Integrationshaus, Kultur für Ute Bock, Suppe für den guten Zweck oder das unvermeidliche "Licht ins Dunkel": Obwohl die Österreicher immer noch die Spendierhosen anhaben, sitzt das Geld nicht mehr so locker wie früher. THOMAS PRLIC´  und 

Am nächsten Tag machte doch die Million die Schlagzeile. Die Gala zum Auftakt von "Licht ins Dunkel" vergangene Woche hatte weniger Glanz und Glamour, dafür mehr Schicksale und Reportagen. Sogar Großspender durften nicht mehr nur Schecks überreichen, sondern mussten persönlich einen Tag in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung zubringen. "Licht ins Dunkel", vor 32 Jahren ins Leben gerufene Spendenaktion für Menschen in Not, setzt heuer weniger auf Rekordsummen, sondern auf Vermittlung von Inhalten. Vielleicht auch, weil das Spendenvolumen in Österreich seit einigen Jahren stagniert und nicht mehr Geld zu holen ist.

  Dabei haben kurz vor Weihnachten die Menschen ihre Spendierhosen an. Das Forstamt verkauft am


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