Chic Keramik

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 50/04 vom 09.12.2004

Design Ein junge Designerin macht unter dem Namen feinedinge feine Dinge aus Porzellan.

Wenn ein Designer das Angebot bekommt, zum Beispiel Toiletten zu entwerfen, reagiert er normalerweise vermutlich nicht ganz so enthusiastisch wie Sandra Haischberger. Die Produktgestalterin mit Fachgebiet Porzellan hatte allerdings schon mit ihrem Diplomarbeitsentwurf - einem schicken Waschbecken - einen Bezug zum Thema. Dem Architekten, der seinerzeit den Meinl am Graben umbaute, gefiel das Becken so gut, dass er gleich sieben Stück davon bestellte und Haischberger damit beauftragte, bei dem Feinkostladenprojekt gleich das gesamte Nassraumdesign zu übernehmen.

Nach drei Jahren in einem Architekturbüro machte sich die Designerin vor eineinhalb Jahren selbstständig und spezialisierte sich mit dem Label feinedinge auf etwas filigranere Keramik, vor allem auf Geschirr. Sie arbeite "eher experimentell", erklärt Haischberger, wobei ihr viel daran liege, dass ihre Entwürfe nicht irgendwo als Staubfänger


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