"Falle nicht unangenehm auf"

EVA WEISSENBERGER | Politik | aus FALTER 51/04 vom 15.12.2004

ÖVP Die Wiener Schwarzen haben ihren Spitzenkandidaten für die Rathauswahl gekürt: Johannes Hahn will eine Stadtpolizei und doch keinen Zwangskindergarten für Ausländer. Die Kurzform "Gio" ist übrigens falsch. 

Die Wiener ÖVP hat sich endlich durchgerungen. Montagabend überließ Obmann Alfred Finz seinem Nachfolger Johannes Hahn das Feld. Der Parteivorstand kürte den 47-Jährigen zum Spitzenkandidaten für die Rathauswahl, die vielleicht schon nächsten Herbst stattfinden wird. Davor wird ein Parteitag den Generationenwechsel noch offiziell absegnen. Hahn will sich trotzdem "nicht verbiegen lassen". Seine Pressesprecherin hatte beim Foto-Termin Bedenken, ob sein gelbes Stecktuch bei den Falter-Lesern gut ankommen würde, und stopfte es in seine Brusttasche. Hahn zog es sofort wieder raus und sagte: "Ich trage immer ein Stecktuch."

Falter: Herr Stadtrat, kommen wir gleich zu den Niederungen eines Wiener Wahlkampfes: Wie halten Sie es mit Hunden, Babys, Schnäpsen und Adi Tiller?

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