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Politik | aus FALTER 51/04 vom 15.12.2004

Das jüdische Währing "Die Juden, die wollen, werden einen Staat haben, und sie werden ihn verdienen", prophezeite Theodor Herzl Ende des 19. Jahrhunderts. Der jüdische Schriftsteller und Denker, dessen Todestag sich heuer zum hundertsten Mal jährt, lebte einst im 18. Bezirk. Eine Ausstellung, die die Musikhauptschule Alseggerstraße gemeinsam mit dem Jüdischen Museum und Historikern zusammengestellt hat, widmet sich sowohl dem Begründer des politischen Zionismus als auch dem gesamten jüdischen Leben in Währing vor 1938. Die Schau ist kindergerecht, so gibt es etwa eine "Häuserzeile", bei der Fenster und Türen geöffnet werden können, damit man sehen kann, welche Familien dort vor der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten gewohnt haben.

Bis Sonntag, 30. Jänner, jeweils Montag 9.30- 11.30 Uhr, Donnerstag 18-20 Uhr und Sonntag 10-12 Uhr, Bezirksmuseum Währing, 18., Währinger Straße 124.

Politik und Kunst Hannes Swoboda, SPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament, ist Hobbyfotograf


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