"Bücher sprechen nicht"

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 51/04 vom 15.12.2004

VERLAGE Mit dem vor einem Jahr erworbenen Residenz Verlag will Herwig Bitsche, Leiter der NP Buchverlage, wieder erste Anlaufstelle für österreichische Literatur werden. Im nächsten Frühjahr gibt es das erste neue Residenz-Programm. 

Vor genau einem Jahr verkaufte die Klett-Gruppe den Residenz Verlag, nachdem sie diesen ein weiteres Jahr zuvor, im Dezember 2002, gemeinsam mit dem Rest des Österreichischen Bundesverlags erworben hatte. Neuer Eigentümer ist nun das in St. Pölten ansässige Niederösterreichische Pressehaus, dessen Buchverlage seit 1999 von Herwig Bitsche geleitet werden. Bitsche, Jahrgang 1961 und in Vorarlberg aufgewachsen, kennt den Residenz Verlag schon von früher: Nachdem er acht Jahre lang in diversen Wiener Buchhandlungen gearbeitet hatte, besorgte er dort vier Jahre lang den Vertrieb, ehe er für weitere vier Jahre als Vertriebsleiter zum Zürcher Haffmans Verlag ging.

Falter: War es ein langfristiger Plan, den Residenz Verlag zu kaufen?

Herwig Bitsche: Als


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