Die Entdeckung des Sports

Kultur | BURKHARD SPINNEN | aus FALTER 51/04 vom 15.12.2004

NEU AUFGELEGT Friedrich Torbergs Roman "Die Mannschaft" von 1935 ist sehr langatmig - und ziemlich interessant. 

Der Molden Verlag hat 25 Jahre nach dem Tode Friedrich Torbergs dessen Roman "Die Mannschaft" wieder aufgelegt. Das Buch erschien erstmals 1935. Damals war Torberg 27, fünf Jahre zuvor hatte er, gefördert von Max Brod, sein Debüt vorgelegt: "Der Schüler Gerber hat absolviert". Ein Jungstar also, würde man heute sagen; und vielleicht hätte auch Torberg schon so geredet, er kannte sich nämlich aus in den Redensarten, die damals rund um den Sport entstanden und von da aus via Rundfunk und Presse ihren Siegeszug durch die Alltagssprache antraten. Torberg, Geburtsname Kantor, war, bis er 1938 emigrieren musste, unter anderem Sportreporter - und überdies einer, der bereits auf eine erfolgreiche Karriere als Schwimmer und Wasserballer zurückblicken konnte. "Die Mannschaft" ist dann auch, sicher hochgradig biografisch unterfüttert, der Roman eines Sportlerlebens und der Roman


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