Quasthoff quasselt

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 51/04 vom 15.12.2004

MUSIK Der Starbariton Thomas Quasthoff veröffentlicht zeitgleich seine Autobiografie und eine neue CD, auf der er verrät, worüber er sonst wortreich schweigt. 

Zu Johann Sebastian Bach finden sich in Thomas Quasthoffs Autobiografie "Die Stimme" sechs Einträge, zu Ludwig van Beethoven sieben, zu Johannes Brahms elf und zu Franz Schubert 14. So weit spiegeln die mittels Register erhobenen thematischen Schwerpunkte des Buchs noch das gängige Repertoire eines ganz normalen klassischen Liedsängers. Bloß: Ein solcher ist der deutsche Bariton keineswegs. Er ist zum einen ein außergewöhnlich guter Sänger und auch ein außergewöhnlich erfolgreicher: eine sichere Bank für die krisengeschüttelte CD-Branche ebenso wie für den Konzertbetrieb.

  "Bevor es wer anderer tut", wollte Quasthoff nun sein Leben selbst erzählen. Genau genommen hat er's seinem älteren Bruder Michael diktiert und dabei, genretypisch, vor allem viel von seinen Erfolgen berichtet. Da geht es, nicht ganz frei von


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