"Jelinek ist ein Klassiker"

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 51/04 vom 15.12.2004

THEATER Mit der Uraufführung von Elfriede Jelineks "Das Werk" gelang Nicolas Stemann voriges Jahr die Inszenierung der Saison. Jetzt ist er Hausregisseur und inszeniert am Burgtheater Gerhart Hauptmann. Ein Gespräch. 

Viel hat nicht gefehlt: Vor knapp vier Jahren wäre der deutsche Regisseur Nicolas Stemann beinahe Direktor des Wiener Schauspielhauses geworden. Nach dem Rücktritt Hans Gratzers war die Leitung des Theaters Anfang 2001 neu ausgeschrieben worden; unter den drei von einer Jury vorgeschlagenen Kandidaten befand sich auch der damals 33-jährige Stemann. Der damalige Kulturstadtrat Peter Marboe entschied sich für Airan Berg und Barrie Kosky; Stemann machte in Deutschland Karriere (mit seiner Hannoveraner "Hamlet"-Inszenierung wurde er 2002 erstmals zum Berliner Theatertreffen eingeladen), ehe er doch noch in Wien landete.

  Nach seiner erfolgreichen Uraufführungsinszenierung von Elfriede Jelineks erratischem "Werk" am Akademietheater (Premiere: April 2003) bot das Burgtheater


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