King Couscous

Stadtleben | aus FALTER 51/04 vom 15.12.2004

NEUES LOKAL Rachid Sfaxi, ein Mann mit bemerkenswerter Geschichte und Persönlichkeit, befreite nun Wien vom Mangel an tunesischer Küche. Florian Holzer

Rachid Sfaxi war Koch in der tunesischen Botschaft, übernahm dann 1992 einen Stand am Naschmarkt, und weil er erstens ein besonders freundlicher Mensch ist und er es zweitens fertigbrachte, in diesem winzigen Stand Caterings von bis zu 200 Portionen hinzubekommen, gelangte er zu einer gewissen lokalen Berühmtheit. Nicht zu vergessen, dass Rachid offenbar der einzige Mensch in Wien war, der sich auf das Abenteuer eines tunesischen Restaurants einließ.

Als er begonnen hatte, da sei am Naschmarkt noch rein gar nichts los gewesen, erinnert er sich. Ein Zustand, der sich zwar mittlerweile geändert hat, der Stand wurde dem freundlichen Tunesier nach zwölf Jahren aber trotzdem zu klein. Rachid Sfaxi fand ein Lokal an der Friedrichstraße, das zuvor in ungefähr einmonatigen Abständen seinen Namen und seine Farbe wechselte (zuletzt Caocao,


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