WIEDER AM MARKT

Ein Teig zum Herzen

Stadtleben | aus FALTER 51/04 vom 15.12.2004

Wer schon einmal versucht hat, Lebkuchen selbst herzustellen, der wird wissen, wie "grandioses Scheitern" aussieht. Das Kneten der klebrigen Masse ist nahezu unmöglich, und der Versuch, den Teig mit dem Nudelwalker auszurollen, hat schon wirklich starke Männer zum Weinen gebracht. Abgesehen davon, dass man Zutaten wie Pottasche und Hirschhornsalz (wird beim Lebkuchen als Triebmittel verwendet, typischer Ammoniakgeruch beim Backen) vielleicht nicht zu Hause hat. Beim Grimm, dem besten Bäcker der Stadt, wird der Teig vorgefertigt angeboten, auf dass man ihn zu Sternen, Herzen oder zu einer Hülle vom im Rohr gebratenen Rehfilet verarbeiten möge. Auch nicht schlecht: kleine Entenleber-Burger mit Lebkuchen-Buns und süßer Chilisauce als weihnachtliches Fingerfood.

Lebkuchenteig um f 7,30/kg bei Grimm, 1., Kurrentg. 10,


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