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Wien-Nordafrika

Stadtleben | aus FALTER 51/04 vom 15.12.2004

Die marokkanische Küche war vor ein paar Jahren eine ganz besonders heiße Sache in den großen Städten dieser Welt. Bei uns entdeckte man inzwischen zum 48. Mal die neue Bodenständigkeit. Aber okay, die nordafrikanischen Ethnien sind in Wien auch nicht so sehr vertreten, daher auch gastronomisch selten. Hier gibt es sie:

Aux Gazelles, 6., Rahlgasse 5,

Tel. 585 66 45, Di-Sa ab 11 Uhr, www.auxgazelles.at

Das ehrgeizige Großprojekt der Immobilienhändlerin Christine Ruckendorfer geriet schon ein paar Mal ins Schlingern, derzeit versucht man gerade einen Neustart. Das Angebot von marokkanischen Spezialitäten im einigermaßen stilsicher eingerichteten Ambiente und der Hammam sind in Wien einzigartig.

Sagya, 9., Liechtensteinstr. 130a, Tel. 310 90 99, Mo-Fr 10-1, Sa, So 18-1 Uhr, www.sagya.co.at

Restaurant mit Spezialitäten aus allen Teilen Afrikas, darunter auch besonders authentisch und schön zubereitete Couscousgerichte aus Nordafrika. Die meisten Produkte importiert man aus den Herkunftsländern.

Kramer & Gutierrez, 5., Wehrgasse 8, Tel. 585 49 00, Di-So 18-24 Uhr.

Schlicht und kühl gestaltetes Quereinsteigerbeisl mit groß angelegtem Vorspeisenbuffetbereich und äußerst ansprechender Schmorküche. Neben wienerischer und mediterraner Küche gibt's immer wieder auch Marokkanisches.

WEIN - Ein Welschriesling bleibt nicht ewig gut, deshalb ist es vorteilhaft, wenn er früh auf den Markt kommt. Manfred Tement ist eine Marke, der man vorbehaltlos trauen kann; und ein Wein mit elf Prozent kam uns in letzter Zeit selten unter, fein, dass es so was noch gibt. Der neue Welschriesling vom Tement ist wunderbar, jung-fruchtig, anregend, appetitlich, unkompliziert, ohne banal zu sein.

Preis: e 9,90, Bewertung: 3/5 (gut),

bei Zum Schwarzen Kameel,

1., Bognergasse 5.


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