"Wenn ich Minister wär"

Politik | OLIVER HOCHADEL und KLAUS TASCHWER | aus FALTER 52/04 vom 22.12.2004

FORSCHUNG Seine Experimente zur Quantenteleportation machten ihn weltberühmt. Der Physiker Anton Zeilinger über das Pisa-Debakel, seine "University of Advanced Studies" und seine Wünsche ans Christkind. 

Anfang Dezember erhielt Anton Zeilinger seine bislang letzte große Auszeichnung: Dem Quantenkommunikationsprojekt "IST-QuComm", an dem seine Arbeitsgruppe beteiligt ist, wurde der Descartes-Preis für das erfolgreichste transnationale Forschungsprojekt Europas verliehen. Der international renommierte Wissenschaftler erregt aber nicht nur mit seinen spektakulären Experimenten - wie der weltweit ersten Banküberweisung mittels Quantenkryptografie - öffentliche Aufmerksamkeit: Seit mehr als einem Jahr kämpft der Physiker für eine "Vienna University of Advanced Studies" - ein Projekt, das von Kollegen wie auch Politikern heftig diskutiert wird. Im Falter nimmt Zeilinger zu den Ergebnissen der Pisa-Studie Stellung und verteidigt seine geplante "Spitzenuni" gegen Kritiker.

Falter: Nach


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