50 Jahre Austropop

FÜR IMMER JUNG

Extra | aus FALTER 52/04 vom 22.12.2004

Die ganze Welt blickt im Jahr 2005 gebannt nach Österreich: Der Austropop wird fünfzig Jahre alt! "BoB" recherchierte schon jetzt die Chronik einer unglaublichen Erfolgsgeschichte.

1945 Unmittelbar nach der Befreiung Österreichs vom Terror der deutschen Musikindustrie ("Wollt ihr den totalen Beat?") wird Karl Renner zum Vorsitzenden der Musikergilde gewählt. Er gilt als Urvater des Austropop. Sein Enkelsohn Tim Renner ist heute - Ironie der Geschichte - einer der wichtigsten Musikmanager Deutschlands.

1955 Als eigentliche Geburtsstunde des Austropop ist das große Belvedere-Open-Air in die Geschichte eingegangen. Leopold Figl, der neue Vorsitzende der Gilde, zog die Platten-Majors aus den USA, England, Frankreich und der Sowjetunion bei Vertragsverhandlungen über den Tisch: "Jetzt no den ,Hofa', dann san s' wach!" Danach begeisterte Figl die Massen mit einem merkwürdigen Sprechgesang ("Österreich ist frei!"). Heute weiß man, dass DJ Leo damals eine Frühform von Rap skandierte.

1965


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