Kommentar

Festwochen 2005: Wünsch dir was!

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 52/04 vom 22.12.2004

Rechtzeitig vor Weihnachten präsentieren die Wiener Festwochen alljährlich all die schönen, kostbaren Aufführungen, die sie dem Wiener Publikum in diesem Jahr gekauft haben. Obwohl die Festwochen für ihre Geschenke Geld verlangen, hat die traditionelle Programmpressekonferenz im Advent den Charakter einer Bescherung: Ihr Zuschauer kommet, herkommet doch all!

Auf dem Podium der Festwochenpressekonferenz herrschte heuer mehr Gedränge als im Stall von Bethlehem: Gleich drei Festwochen-Christkinderln konnten bestaunt werden. Neben Francesca Habsburg, die in mondänem englisch-deutschem Kauderwelsch die von ihr coproduzierte Rock-Performance "Don't Trust Anyone Over Thirty" vorstellte, haben die Festwochen zwei neue Programmdirektoren im Team: Stéphane Lissner löste Musikdirektor Hans Landesmann ab, Stefanie Carp vertritt die für heuer karenzierte Schauspieldirektorin Marie Zimmermann.

Lissner sprach auf Französisch und wirkte vielleicht auch deshalb wie ein Politiker, der vor dem EU-Parlament


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