KLASSIK, Alte und Neue Musik

Kultur | aus FALTER 52/04 vom 22.12.2004

Domenico Scarlatti: Essercizi

Alain Planès (Harmonia Mundi/Helikon)

Das Gegenteil von Bach im besten Sinne, witzig und brillant gespielt auf einem (fast) historischen Klavier.

Helmut Lachenmann: Das Mädchen ...

SWR-Orch., S. Cambreling (ECM/Lotus)

Anfangs galt er als uneinspielbar, nun liegt schon die zweite fantastische CD dieses harten Brockens vor.

Johann Sebastian Bach: Kantaten

Thomas Quasthoff (DGG/Universal)

"Ich habe genug": Selten wurde zwischen Todessehnsucht und Lebensfreude so glaubwürdig oszilliert.

Luciano Berio u.a.: Schubert Epilog

Bamberger Sinf., J. Nott (Tudor/Gramola)

Kein Epigonentum, sondern ein spannender Epilog im Rahmen eines gelungenen Orchesterneustarts.

Luigi Nono: Io, frammento di Prometeo

K. Plaschka, A. Richard (col legno/Lotus)

Nonos filigranes Spätwerk, atemberaubend klar gesungen von der umwerfenden Katia Plaschka.

Bach, Beethoven, Webern

Piotr Anderszewski (Emi)

Das 19. Jahrhundert hat der polnische Pianist nicht so gern. Davor und danach ist er in seinem Element.

Bernhard Lang u.a.: Trio x 3

Ph. Jeck, St. Lacy u.a. (hatology/Lotus)

Avantgarde im Remix - das geht selten gut. Hier schon, sogar sehr, nicht zuletzt wegen der Musiker.

Franz Schubert: Die Winterreise

Ian Bostridge, Leif Ove Andsnes (Emi)

Wohldurchdacht, unaufgeregt und dennoch voller Leidenschaft. Ein neues Dreamteam für Schubert.

Clemens Gadenstätter: Comic Sense

Klangforum, M. Foster (Kairos/Helikon)

"Komische Musik", nicht in altertümlichem Scherzo-Humor, sondern mit zeitgenössischen Strategien.

Arnold Schönberg: Die Streichquartette

Aron Quartett (Preiser Records)

Kompetente Zusammenfassung aller Streichquartette, die Schönbergs Entwicklung plastisch macht.


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