LITERATUR

Kultur | aus FALTER 52/04 vom 22.12.2004

Antal Szerb: Reise im Mondlicht

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Der 1937 erstmals erschienene Roman über die Macht und die Liebe war die Wiederentdeckung des Jahres.

Friederike Mayröcker: Gesammelte Gedichte Suhrkamp

The Making of a Weltliteratin: 855 Seiten verzückte, verrückte lyrische Rede aus den Jahren 1939 ff.

Jeffrey Eugenides: Die Selbstmord-Schwestern Rowohlt

Fünf tote Teenager und ein zartsinniges Protokoll vom Heranwachsen in einer US-Kleinstadt der 70er Jahre.

Martin Pollack: Der Tote im Bunker

Zsolnay

Eine Recherche über den eigenen Nazivater als spannender Geschichtsunterricht ohne Attitüde.

Kathrin Röggla: wir schlafen nicht

S. Fischer

Schöne neue Arbeitswelt: intelligente literarische Collage aus der Berufshölle der Coaches & Consultants.

Imré Kertesz: Detektivgeschichte

Rowohlt

Auf grade mal 137 Seiten wird der Terror des Totalitarismus rhetorisch abgründig auf den Punkt gebracht.

Ralf Rothmann: Junges Licht

Suhrkamp

Wenn sie so präzise und poetisch erzählt wird, kann eine Jugend im Ruhrgebiet Leser aller Länder fesseln.

Monique Truong: Das Buch vom Salz

C.H. Beck

Das Leben im Hause Gertrude Steins aus der Sicht ihres vietnamesischen Kochs: sinnlich und intelligent.

Joachim Lottmann: Die Jugend von heute

Kiepenheuer & Witsch

Mit großer Klappe und nicht ohne Wohlwollen nähert sich Schandmaul Lottmann der Jugend von heute.

Adam Thirlwell: Strategie

S. Fischer

Der Debütroman des jungen Briten war das Sexbuch des Jahres: intelligent, charmant - und sehr komisch.


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