Lasst es krachen!

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 52/04 vom 22.12.2004

SILVESTER Noch nie war in Wien zum Jahreswechsel so viel los wie heuer. Wer da zu Hause bleibt, wird Gründe haben. 

Einmal im Jahr schläft die Stadt nicht. Die U-Bahnen und (ausgewählte) Bus- und Bimlinien fahren durch, und Wien ist dann fast eine richtige Metropole. Nicht nur die meisten Restaurants haben offen, Hotels bieten teure Galadiners, in den großen und kleinen Theatern gibt's ein Extraprogramm und in den Klubs lässt man es krachen. Wann? Zum Jahreswechsel. Da dreht Wien nämlich traditionell richtig auf. Und es scheint, als sei am Silvesterabend noch nie so viel gleichzeitig los gewesen wie heuer - hoffentlich gibt's keinen Stromausfall.

  Böse Zungen behaupten ja, das Angebot an Alternativen zum Bleigießen in den eigenen vier Wänden sei nur deshalb in den vergangenen Jahren so gewachsen, weil das Fernsehprogramm am 31. Dezember traditionell schlecht ist. Wer also nicht gerade das Bett hüten muss oder anderweitige Verpflichtungen hat, verlässt das Haus für die große


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