Eiliger Abend

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 52/04 vom 22.12.2004

WEIHNACHTEN Geschenke in letzter Minute sind auch heuer wieder der Renner - in jeder Hinsicht. Ein paar Last-Minute-Tipps.

Um 14 Uhr ist es zu spät. Zumindest am Tag des Heiligen Abends und zumindest fast überall in der Stadt. Sogar die Billas, die sonst sogar die Wochenenden durchfeiern (Praterstern, Franz-Josefs-Bahnhof und Flughafen) sperren am 24. Dezember um 14 Uhr zu. Wer also Geschenke in letzer Minute braucht, WMF-Pfannen zum Beispiel, sollte sich rechtzeitig anstellen. Am 25. Dezember hat der Flughafen-Billa als Einziger geöffnet (von 10 bis 16 Uhr), am Sonntag ist dann wieder Business as usual.

Auch heuer werden es wieder viele Geschenke in letzter Minute auf den Gabentisch schaffen. Dass dabei die Auswahl kleiner wird, bedeutet aber nicht, dass derartige Gaben nicht von Herzen kämen - man hatte einfach nicht mehr Zeit! Ein guter Tipp für den Last-Minute-Geschenkekauf waren ja stets die Museumsshops. Allerdings muss man sich bei Albertina, Kunsthistorischem oder anderen Museen schon so beeilen, dass man sich gleich noch schnell auf der Mariahilfer Straße ins Getümmel werfen könnte. Um 14 Uhr schließen am 24. die meisten Museumsshops und damit auch die Chancen auf Kunstbücher, Replikate und pädagogisch-künstlerisch-wertvolles Spielzeug. Immerhin: Der MQ-Point im MuseumsQuartier hat Heiligabend bis 16 Uhr geöffnet - hier lässt sich das ein oder andere Designerkrimskrams noch holen. Wer sehr spät dran ist, dem bleiben dann nur noch die Tankstellen für den Weihnachtseinkauf. Schneeketten ersetzen zwar keine Goldschmiedekunst - manche freuen sich ja vielleicht trotzdem. Die anderen bekommen halt Schnaps und im Zweifelsfall Nippes. Aber zum Glück sind ja heuer die Weihnachtsfeiertage am Sonntagabend zu Ende. Dann kann man gleich am Montag losziehen, ein nachträgliches Geschenk besorgen. Oder ein falsches Geschenk umtauschen - je nachdem.


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