STREIFENWEISE

Kultur | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 02/05 vom 12.01.2005

Dani Levy, als Regisseur auf Lustspiele abonniert, erzählt in "Alles auf Zucker" die Geschichte eines notorischen Spielers. Jackie (eigentlich Jacob) Zuckermann ist Jude, lebt in Berlin und hat den Mauerfall noch immer nicht so recht verwunden. Von seiner Frau aus der Wohnung gewiesen und vom Gerichtsvollzieher gejagt, kündigt sich mit dem Tod seiner Mutter ein mögliches Ende seiner finanziellen Kalamitäten an: Sollten er und sein älterer Bruder sich während der einwöchigen Trauerfeiern versöhnen, steht ihnen eine satte Erbschaft ins Haus. Das führt, wie weiland schon bei den "Lachenden Erben" von Max Ophüls (1932), zu allerhand Komplikationen - wobei Levy halt Klamauk leider mit Witz verwechselt und es wieder mal Henry Hübchen in der Titelrolle überlassen bleibt zu retten, was zu retten ist.

  Eines interessanten Kapitels österreichischer Sportgeschichte nimmt sich Kurt Mayer in seiner Dokumentation "Erik(A)" an. Erika Schinegger, ein Naturtalent aus Kärnten, holte 1966


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige