When Casim met Roisin

MICHAEL OMASTA | Kultur | aus FALTER 02/05 vom 12.01.2005

FILM Nach 40 Berufsjahren hat Ken Loach einen optimistischen Film gedreht. Der "Falter" sprach mit dem Regisseur über seine Arbeit an "Just a Kiss". 

Manchmal sagt ein Blick mehr als tausend Worte. Eben noch ist der junge Pakistani Casim ein paar Burschen, die seine kleine Schwester beschimpft haben, durchs halbe Schulgebäude nachgerannt: die Treppe hoch, den Korridor links, ins Musikkammerl hinein, da begegnet sein Blick dem von Roisin - schon ist es um die beiden geschehen.

  Ken Loach, mit seinen 68 Jahren immer noch einer der jüngsten Filmemacher unserer Tage, hält sich nicht lange mit dem Vorspiel auf. Die Liebesgeschichte, die "Just a Kiss" erzählt, dient ihm nur als willkommener Vorwand, sich einmal mehr kritisch mit der britischen Gesellschaft zu befassen. Wie in "My Name is Joe" (1998) und "Sweet Sixteen" (2002) ist Glasgow der Schauplatz des Films, seines vierten nach einem Drehbuch von Paul Laverty. Nachdem ihm der Autor von einer Freundin berichtet hatte, die sich als

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