Was sagt der Czeike?

Stadtleben | WOLFGANG PATERNO | aus FALTER 02/05 vom 12.01.2005

STADTMENSCH Niemand kennt Wien so gut wie Felix Czeike. Sein berühmtes Stadt-Lexikon ist nun kürzlich in einer Sonderausgabe erschienen. 

Der Mann, dem Wien sein Leben war und ist, nimmt das Wort erst spät in den Mund. Es ist wie beim Lockern der Muskeln, wie bei Kür und Pflicht. Zuerst die Kür, zuerst redet er über Apotheken, über die Geschichte der städtischen Apotheken. Achtzig Druckseiten hat er bereits auf der Festplatte, zwei Bände Apothekengeschichte schweben ihm vor, je 400 Seiten dick. Dann beschreibt er seine Arbeitsmethode, es zischelt ein wenig vor so vielen S in der Luft: "Suchen, sammeln, schreiben." Sodann sagt Felix Czeike das Wort. Er sagt: Wien. Und so oft er anfängt, über Wien zu reden und nachzudenken, so oft findet er kein Ende. Wien, das ist seit dem 1. August 1954, seit seinem Berufseintritt ins Archiv der Stadt Wien, die Pflicht des Dr. Czeike.

  Sein Leben, seine Karriere, seine Energie, das muss man so pathetisch sagen, hat er der Stadt gewidmet. Im


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