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Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 02/05 vom 12.01.2005

GEDENKJAHR Drei Studenten wollen Holocaustüberlebende zur Rückkehr nach Österreich einladen und den Praterstern in einen Flughafen verwandeln. 

Dass der Praterstern umgebaut wird, ist bekannt. Dass aus dem Wiener Nordbahnhof ein innerstädtischer Flughafen werden soll, hat sich aber noch nicht herumgesprochen. Die Bahnhofshalle wird zwar wie geplant modernisiert, dafür wird die Bahntrasse zur Landebahn ausgebaut und die S-Bahn übersiedelt unter die Erde. Bald könnten damit riesige Jumbojets durch den zweiten Bezirk donnern. Zumindest in der Theorie.

  Denn dieses Szenario ist Teil eines Projekts, das sich die Studenten Michael Fleischner, Eduard Freudmann und Can Gülcü anlässlich des Gedenkjahres 2005 ausgedacht haben. Das bis ins Detail ausgearbeitete, aber frei erfundene Flughafenprojekt fungiert dabei als Eyecatcher für den zweiten Bestandteil der Aktion. Das Trio gibt sich dabei als Initiative der Republik Österreich aus, die sich bei den Überlebenden des Holocaust und


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