VOR 20 JAHREN IM FALTER

Vorwort | aus FALTER 03/05 vom 19.01.2005

Ja, die Zeit ändert nicht viel. Um 1984/ 85 tauchte im Falter eine Rubrik auf, die sich "Falter-Funk" nannte und sich mit audiovisuellen und andere Medien beschäftigte. Eine ausgedehnte Serie über ein neues Arbeitsgerät namens Computer hatten wir gerade hinter uns gebracht. Nun war es Zeit für ein medienkritisches Medium, seine Kritik zu rubrizieren. In der ersten Jännerausgabe 1985 ging es um private Rundfunksender in der Schweiz. In einer Kolumne namens "teletext" befasste sich Ehrenreich Meuchel (heute Erich Möchel) mit dem Schwachsinn, wie er aus wenigen Kanälen genauso zuverlässig rann wie heute aus vielen. Eine Leiste voller Kurzmeldungen ergänzte das Ganze. Dort las man: "Wie auch Ihnen sicher entgangen ist, hat das österreichisch-schweizerisch-deutsche Co-Produkt 3-sat ab 1. Jänner seinen Sendebetrieb aufgenommen. Da der Mehrzahl der Österreicher und also auch uns der Zugang zum Kabelfernsehen nicht gegeben ist, sind wir auf unsere Vorstellungskraft angewiesen, die allerdings dadurch geschwächt wird, dass der österreichische Anteil am Programm von Vera Russwurm moderiert wird. Auch wenn man sie nicht hören und nicht sehen kann, muss man sie trotzdem fühlen." A. T.


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