Was tun?

Vorwort | MARKUS MARTERBAUER | aus FALTER 03/05 vom 19.01.2005

KOMMENTAR Die Arbeitslosigkeit steigt seit drei Jahren. Sind die Hartz-Reformen in Deutschland ein nachahmenswertes Vorbild? 

Der heimische Arbeitsmarkt bietet Monat für Monat schlechte Nachrichten. Im Dezember lag die Zahl der Arbeitslosen bei 298.000. Um Saisoneinflüsse bereinigt, ist das um 57.000 mehr als vor vier Jahren, berücksichtigt man auch die Teilnehmer an Schulungen, dann sogar um 69.000 mehr. Österreich weist damit innerhalb der EU einen besonders starken Anstieg der Arbeitslosigkeit auf. Besonders drastisch ist die Erhöhung der Zahl der arbeitslosen Jugendlichen, die zuletzt bei 47.000 lag.

Trotz dieser miserablen Lage herrscht keine Alarmstimmung, die heimische Politik zeigt sich weitgehend unbekümmert. Als deutlich aktiver erweist sich die deutsche Regierung, allerdings mit genauso wenig Erfolg. Seit Anfang 2003 werden unter dem Titel der "Hartz-Reformen" vielzählige Maßnahmen gesetzt, mit dem Ziel, die Zahl der mehr als vier Millionen Arbeitslosen zu reduzieren.


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