STREIFENWEISE

Kultur | MICHAEL OMASTA, MAYA McKECHNEAY | aus FALTER 03/05 vom 19.01.2005

Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung, formale und verbale Fehlleistungen aller Art gehören fix zum Repertoire der Filme von Owen Land/George Landow, eines der einflussreichsten Vertreter des New American Cinema. Land(ow) studierte Anatomie, Malerei, Design und versuchte sich als bildender Künstler und Theaterautor, ehe er 1963 mit "Fleming Faloon" erstmals auch als Filmemacher in Erscheinung trat und mit seinem "Film in Which There Appear Edge Lettering, Sprocket Holes, Dirt Particles, Etc." (1965) die Beschaffenheit des Materials selbst ins Zentrum stellte. Faszinierend an Land(ow)s filmischem Werk, dem am 25./26. Jänner im Österreichischen Filmmuseum zwei Programme mit insgesamt 15 Arbeiten gewidmet sind, ist seine Vielgestaltigkeit. Hippie-Bewegung, Mystik und Psychoanalyse werden, in mitunter parodistischer Form, verarbeitet. In "On the Marriage Broker Joke ..." (1977-79) schlüpft der Filmemacher dann ins Kostüm eines Pandabären, um frei nach Freud den Witz vom Panda


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