Nur das Nötigste

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 03/05 vom 19.01.2005

PERFORMANCE Frans Poelstra ist der Minimalist unter den Tanzperformern. In seinen radikal entspannten Stücken beweist der in Wien lebende Holländer, dass sich Ironie und Schönheit nicht ausschließen müssen. 

Gott erschuf die Welt in sechs Tagen. Johann Sebastian Bach komponierte die "Goldberg-Variationen" in zwölf Tagen. Frans Poelstra und sein Dramaturg haben an ihrem neuen Stück zweieinhalb Monate gearbeitet. Das erscheint vergleichsweise lange, doch Frans Poelstra und sein Dramaturg haben eine Erklärung: "Gott zweifelte nicht, als er die Welt erschuf, und Bach zweifelte nicht, als er diese Musik komponierte. Wir aber zweifeln die ganze Zeit!"

  "Frans Poelstra, his dramaturg and Bach" heißt die Performance, die der niederländische Choreograf und Performer Frans Poelstra mit dem Dramaturgen Robert Steijn und zu Bachs Klavierzyklus "Goldberg-Variationen" einstudiert hat. Nach der Premiere vergangenen August beim Festival ImPulsTanz im Schauspielhaus wird das Stück jetzt, als


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