Baba, Banküberfall

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 03/05 vom 19.01.2005

KRIMINALITÄT Der riskante Traum vom schnellen Geld: 67-mal wurden im vergangenen Jahr Wiener Banken überfallen - so oft wie noch nie und wie sonst nirgends in Europa. Wie gehen die Täter vor, was machen Geldinstitute und Polizei dagegen, und wie geht es den Opfern? 

Nein, erzählt der Mitarbeiter eines Motorradzubehörshops, man werde nicht schief angeschaut, wenn man eine Sturmhaube kauft. Bankräuber tragen, damit man sie nicht erkennt, gerne die Ganzkopfmützen mit Sehschlitzen. Zwei Euro kostet die billigste aus Kunststoff, es gibt jedoch auch welche aus Seide. "Die sind angenehmer auf der Haut", meint der Mann im Bikershop, "aber für den kurzen Moment geht sicher auch die billige." Manche ziehen sich für den Überfall auch den klassischen Nylonstrumpf über, Nackenrollenbezüge oder Gummimasken sind heute eher selten.

  Während in anderen Metropolen Überfälle auf Banken nur noch selten stattfinden, gab es im vergangenen Jahr allein in Wien 67 Banküberfälle - dreimal so


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige