Bye bye, Kellerassel

BARBARA ZEMAN | Stadtleben | aus FALTER 03/05 vom 19.01.2005

COMICS Das Runch, Paradies für Liebhaber von Manga- und Actionfiguren, findet man seit kurzem in der Burggasse.

Viel deutet nicht darauf hin, dass hinter den Schaufenstern eine bizarre Welt aus grimmigen Plastikvisagen, flauschigen Glupschaugen und überdimensionalen Wunderknaben Quartier bezogen hat. Als Passant hat man es aber auch nicht so leicht, an den noch mit Papier ausgekleideten Fensterscheiben vorbei einen Blick hinein ins Wirrwarr von Kisten, Barbapapas und emsig umherwuselnden Mitarbeitern zu werfen.

Dämmrig ist es im Geschäftsraum, doch das scheint die Belegschaft nicht zu stören, vielleicht erleichtert es sogar die Umstellung vom ehemals fensterlosen Kellerlokal auf der Mariahilfer Straße, in dem das Runch die letzten zehn Jahre untergebracht war. Der Umzug war zwar schon länger geplant, der Auszug fand allerdings unter großem Zeitdruck innerhalb der vergangenen zwei Wochen statt, was man den entweder elbisch sprechenden oder zumindest so aussehenden Mitarbeitern auch

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