Prokop mit der Peitsche

Politik | GERALD JOHN | aus FALTER 04/05 vom 26.01.2005

COACHING "Die Weiber gehören in den Arsch getreten": Der Sportnarr Gunnar Prokop, Gatte von Innenministerin Liese Prokop, war sein Leben lang von Frauen umringt. Nicht alle fanden das lustig. Das Weltbild eines Getriebenen. 

Wäre Gunnar Prokop Minister, die Frauen hätten nicht so viele Flausen im Kopf. "Ich bin da ein Revoluzzer", sagt Prokop. "Die Frauen gehören in die Kuchl, sollen die Kinder erziehen und aus." Doch leider: "Die Konsumgesellschaft treibt das Volk", sinniert er, "überhaupt die Weiber. Hat die eine einen schönen Mantel, will die andere auch einen." Für Kinder bliebe dann eben kein Geld. Und die Selbstverwirklichung? Prokop: "Mutter ist doch eh ein schöner und schwerer Beruf."

  Gott sei Dank hat seine Frau nicht auf ihn gehört. Und so ist Liese Prokop heute erste Innenministerin der Republik. Die 63-jährige Landesrätin ließ sich vor vier Wochen breitschlagen, auf ihre alten Tage in die Regierung einzutreten. "Bist jetzt schon ganz deppert?", hat sie Gunnar


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige