Literatur auf Rädern

Medien | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 04/05 vom 26.01.2005

ZEITSCHRIFTEN Die "Autorevue" ist vierzig. Die Midlifecrisis hat das österreichische Motormagazin bereits erfolgreich hinter sich gebracht. 

Wenn die Stammleser einer Autozeitschrift sich darüber beschweren, dass in ihrer Zeitschrift zu viel über Autos geschrieben wird, dann handelt es sich offensichtlich um keine ganz gewöhnliche Autozeitschrift. Die Rede ist von der Wiener Autorevue, deren neuer Chefredakteur Christian Kornherr es vor knapp drei Jahren gewagt hatte, dem Blatt eine Reform zu verpassen. Seither sieht die Autorevue zumindest im vorderen Heftteil beinahe wie ein ganz normales Motormagazin aus.

  "Zu schreiben, wie sich ein Auto fährt, galt in der Autorevue eine Zeit lang als uncool", sagt Kornherr. "Ich hab eingeführt, dass auch solche Informationen drinnenstehen." Die verschnupften Reaktionen der Hardcorefans konnte der neue Chef insofern nachvollziehen, als er selbst seit Jahrzehnten Autorevue-Aficionado ist. Aber: "Es gibt zu wenig von uns." Sein Konzept beschreibt


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