"SS-Kostüme sind beliebt"

Kultur | ERICH KLEIN, KLAUS NÜCHTERN und MICHAEL OMASTA | aus FALTER 04/05 vom 26.01.2005

Österreich? Katherine Klinger im Gespräch über den Holocaust, Judenhass und Emigration

ZEITGESCHICHTE Ein Gespräch mit der in London lebenden Holocaust-Forscherin Katherine Klinger über Formen des Gedenkens, Prince Harrys Nazikostüm, den neuen Antisemitismus und das schmerzvolle Verhältnis ihrer emigrierten Mutter zu Wien. 

Der 27. Jänner ist nicht nur Mozarts Geburtstag, sondern auch der Tag, an dem Auschwitz durch die Rote Armee befreit wurde. Seit einigen Jahren wird an diesem Datum der "Holocaust Memorial Day" begangen. Katherine Klinger wurde als Tochter einer aus Wien stammenden Österreicherin und eines tschechischen Vaters in London geboren. Als Gründerin und Direktorin des Second Generation Trust und Angestellte der Wiener Library, der ältesten und umfangreichsten Bibliothek zum Holocaust, befasst sie sich seit gut einem Jahrzehnt mit dem Thema, insbesondere mit der "zweiten Generation", also den Kindern von Holocaust-Überlebenden. Klinger ist eine der insgesamt zwölf


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