Ein bisschen Frieden

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 04/05 vom 26.01.2005

MUSIK Das US-Singer-Songwriter-Wunder Bright Eyes veröffentlicht gleich zwei neue Alben mit herzerweichenden Gesängen gegen die Finsternis. 

Schon Düstermann Nick Cave wusste in einem seiner besten Songs davon zu berichten, dass der Tod nicht das Ende sei. Conor Oberst alias Bright Eyes ist da offenbar ähnlicher Ansicht. Der 24-jährige Singer-Songwriter aus Omaha, Nebraska, eröffnet Album eins seines gerade erschienenen Doppelschlags "I'm Wide Awake, It's Morning"/"Digital Ash in a Digital Urn" mit einer wundersamen, naiven Kurzgeschichte über den Tod und das darauf folgende Paradies. Man soll sich eine junge Frau vorstellen, die mit dem Flugzeug zu ihrem Verlobten unterwegs ist, erzählt Oberst. Plötzlich gerät die Maschine ins Trudeln und wird nur wenige Minuten später ins Meer stürzen. Da beginnt der Sitznachbar der Frau ihr - und mit ihm Oberst dem gebannten Hörer - zur akustischen Gitarre ein schauderhaft schönes Ständchen darüber zu singen, dass das hier ihre Geburtstagsparty


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