NÜCHTERN BETRACHTET

Das Lodern sinnlos guter Laune

Kultur | aus FALTER 04/05 vom 26.01.2005

Da der Groovekubus in der Pilge (siehe dazu: "Kleines Gulasch in St. Pölten", S. 73 ff.) am 24. Dezember um 14 Uhr dichtmacht, trafen Tex und ich einander in der Bar des Hotel Ananas, die so aussieht, wie sie klingt. Tex überreichte mir ein farbfeuchtes Auftragsölgemälde, ich drängte ihm einige Scheinchen auf, wir tranken ein paar Bier und je 5 Centiliter vom Johannisbeerbrand, den ich nur empfehlen kann. Hernach wankten wir guter Dinge auseinander - ich in Richtung eines Weihnachtsabends mit Familie und Lammrückenfilet in Korianderroterpfefferhonigsenfmarinade, er in Richtung eines Weihnachtsabends mit Freunden und Dim Sum. Die Dim-Sum-Halle hinterm Westbahnhof, die sich einer durchaus nicht ungerechtfertigten überregionalen Berühmtheit und Beliebtheit erfreut, war das einzige Lokal gewesen, das Texens Recherchen zufolge am Weihnachtsabend geöffnet hatte - und zwar von 18 bis 20 Uhr, eine zur Einnahme vom Dim-Sum-Gerichten üppig bemessene Zeitspanne. Es gibt dort einen Kellner,


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