FASCHINGSHANDWERK

Mirandas Welt

Stadtleben | aus FALTER 04/05 vom 26.01.2005

Zumindest virtuell ist die Großmutter von Andreas Greif noch da: Im Büro hängt ein Foto der Dame an der Wand, gleich neben der Ehrenurkunde für Verdienste um die Wiener Wirtschaft. Miranda Weissenfeld wäre wohl ganz zufrieden damit, wie ihr Enkel den Laden schupft. Vergangenes Jahr hat der die Marke "Mirandas Welt" geschaffen. Er wollte, sagt Greif, einen klingenden Namen für das Geschäft haben. Am Telefon, das nicht nur in der Faschingszeit ununterbrochen klingelt, meldet er sich aber trotzdem noch mit "Firma Weissenfeld". Gewohnheitshalber. Und weil die Kunden das so kennen.

  Am Lerchenfelder Gürtel werden bereits in der dritten Generation Kostüme erzeugt. Im aktuellen Katalog gibt's alles, was kleine Cowboys, Prinzessinnen, Indianer oder Zauberlehrlinge heute weltweit so brauchen. Bis zu neunzig Prozent macht der Export aus.

  1948 begann Großmutter Miranda mit der Herstellung von aufwendigem Federschmuck, Pfeilen und Bögen, Cowboyartikeln, Springschnüren und anderem Spielzeug


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