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Best of Barfood

Stadtleben | aus FALTER 04/05 vom 26.01.2005

Eine der goldenen Regeln der österreichischen Gastronomie lautet, dass hier nichts funktioniert, wo es nicht auch etwas zu essen gibt. Jetzt ist eine Bar an und für sich der letzte Ort, wo es etwas zu essen geben sollte, aber zum Glück wurde einstweilen ja die Lounge erfunden, und da geht das sehr wohl. Etwa hier:

Ambassador, 1., Neuer Markt 5, Tel. 961 61 161, tägl. 11-1 Uhr.

Schöne Hotelbar im ersten Stock, Christian Domschitz (Küchenchef des Restaurants) kocht ziemlich tolle Sachen von Litschauer Leberkäse mit Zwiebelsenf (e 7,-) bis zur Miniportion vom Szegediner Hummerkrautfleisch (e 27,-).

Lutz, 6., Mariahilfer Straße 3, Tel. 585 36 46, tägl. 10-4 Uhr.

Neue und ganz schön coole Lounge im ersten Stock über der Kofferzentrale. Zu essen gibt es ein paar Kleinigkeiten, die aber sehr ordentlich zubereitet und auch recht günstig sind.

Albertgasse 39, 8., Albertgasse 39, Tel. 402 22 20, Mo-Sa 17-2 Uhr.

Äußerst nette Kleinbar und Lounge mit sehr familiärer Atmosphäre und erstklassigem Barfood.

Broadway Piano Bar, 1., Bauernmarkt 21, Tel. 533 28 49, Mo-Sa 21-3 Uhr.

Unvergleichliche Traditionsbar von Bela Koreny, in die auch Roger Moore ganz gerne einkehrt ("Ich bin ein Wiener Schnitzel"). Zu essen gibt's hier einigermaßen legendäre Salamibrote und -platten.

WEIN - Der Chardonnay ist längst nicht mehr das Schatzi der Trendtrinker, dafür haben Muskateller und Veltliner schon gesorgt. Gut ist er aber trotzdem. Noch dazu, wenn man ihn so beherrscht wie Fritz Wieninger aus Stammersdorf: Eine kleine Portion Barrique-Chardonnay gibt der Mischung noch eine Extradimension, Frucht und Cremigkeit, fantastischer Duft, ein Bilderbuchchardonnay.

Preis: e 6,50, Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei Fritz Wieninger, 21., Stammersdorfer Straße 78, Tel. 292 41 06.


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