WIENZEUG

Politik | aus FALTER 05/05 vom 02.02.2005

Alleine auf der Straße? Frauenstadträtin Sonja Wehsely versprach vergangene Woche im Falter, die Stadt werde das Nachfolgeprojekt von Sila nicht hängen lassen. Das EU-Equal-Projekt Sila war bisher ein leicht zugängliches niederschwelliges Beratungszentrum für Prostituierte, angesiedelt im neuralgischen 15. Bezirk. Beratungsstunden und Qualifizierungsmaßnahmen wurden von der Zielgruppe dankbar angenommen. Nun läuft die Finanzierung durch die EU aus, einige der Trägervereine starten mit neuen Partnern ein neues Equal-Projekt, diesmal liegt der Fokus verstärkt auf Qualifizierung und Umstieg, gedacht als sinnvolle Ergänzung zu einer niederschwelligen Beratungsstelle. Diese niederschwellige Anlaufstelle wollte der Verein Lefö, der bisher Sila mitgetragen hatte, nun seinerseits einrichten. Doch der Fonds Soziales Wien wies den Subventionsantrag zurück. Ein schwerer Fehler, findet die grüne Frauensprecherin Monika Vana: "Die engagierten Mitarbeiterinnen von Lefö waren immer Vorreiterinnen


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