Kammerl-Musik

Medien | STEFAN APFL | aus FALTER 05/05 vom 02.02.2005

INTERNET Nicht nur für jene, die zu faul zum Weggehen sind: Beim Webradio play.fm spielt es die ganze Woche die Musik von Samstagnacht. 

Im Foyer pocht Drum 'n' Bass. Eine Gruppe Punks zelebriert vor dem als Radiostudio getarnten Kammerl den abendlichen Rausch. Lässig lehnt einer von ihnen in der Tür und schaut den DJs beim Rumhudeln zu: "Habts ihr bisschen Kleingeld?" Ein leises Zischen - schon ist der Computer abgestürzt. Der Zaungast findet's lustig.

  Als Anfänger hat man es meistens schwer, im Mediengeschäft besonders. Da braucht es schon ordentlich Verve, einen langen Atem und vor allem eines: eine gute Idee.

  Der Partyveranstalter Georg Hitzenberger hatte eine. Daraus entstanden ist play.fm, ein Wiener Webradio mit Hauptaugenmerk auf elektronische Musik. Die gute Idee daran: play.fm bietet hausgemachte Sendungen, DJ-Mixes, Livemitschnitte aus Wiener Tanzschuppen und zusätzlich ein Archiv an. "Da wird alles reingepackt, was über den Sender läuft", erklärt der dreißigjährige


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