While the city sleeps

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 05/05 vom 02.02.2005

MUSIK Vom gehypten und einst auch international stark beachteten Vienna Sound ist wenig geblieben. Jetzt muss sich die Clubmusikszene neu erfinden. 

Es ist sehr still geworden um die einst - auch in diesem Blatt - so hochgelobte Wiener Szene und um den vielzitierten und selten definierten, weil in Wahrheit ziemlich heterogenen Vienna-Sound, der jahrelang für volle Clubs sorgte.

  "Der Hype ist verschwunden und einer gewissen Gleichgültigkeit gewichen", meint Rudi Wrany, der es als Groove-Beauftragter des Flex wissen muss. Das gilt nicht nur für die Clubnächte mit Stars wie Kruder & Dorfmeister, es betrifft auch das Echo, für das einschlägige Produktionen noch sorgen. Im vergangenen Jahr fielen da neben der Ausnahmeerscheinung Gustav allenfalls I-Wolf, Klaus Waldeck mit Saint Privat und Rodney Hunter auf, der Rest aber eher durch die medialen Aufmerksamkeitsraster. Es wird zwar nach wie vor viel produziert und auch gekauft (siehe Interview mit Soul-Seduction-Boss Alexander Hirschenhauser


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