NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 06/05 vom 09.02.2005

KLASSIK

Magdalena KozÇená: Lamento

Archiv Produktion/Universal

Zum Heulen schön lässt Magdalena KozÇená ihren warmen Mezzosopran in den sanften Fluss des titelgebenden Lamentos gleiten: "Ach, dass ich Wassers g'nug hätte (für meine Tränen)" - ein hochexpressives Trauerstück, in dem Johann Christoph Bach (1642-1703) den strengen Formenkanon des Barock sprengte, wofür ihn noch Großneffe Johann Sebastian bewunderte. Es folgen einige ausdrucksstarke Gelegenheitswerke des jungen Thomaskantors und seiner Söhne Carl Philipp bzw. Johann Christoph Friedrich sowie ein von JSB eigenhändig abgeschriebenes Kantätchen von Francesco Bartolomeo Conti. Ein kleines Familienalbum also, von KozÇená und Reinhard Goebels Musica Antiqua Köln so wunderbar innig musiziert, dass man vor lauter Begeisterung sogar das uninspirierte Begleitheft verzeihen mag.

CARSTEN FASTNER

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